Juni 2025

In der Medizin bezeichnet der Begriff Konisation eine gezielte Gewebeentnahme aus dem Gebärmutterhals, die sowohl diagnostische als auch therapeutische Zwecke erfüllen kann. Dieses Verfahren wird vor allem dann eingesetzt, wenn auffällige Veränderungen im Zervixkanal oder in der Transformation Zone festgestellt wurden, zum Beispiel nach auffälligen Pap-Abstrichen oder HPV-Bescheiden. Der zentrale Gedanke hinter der Konisation ist, ein krankhaftes Gewebe vollständig zu entfernen oder abzutasten, um eine klare Einschätzung des Krankheitsstadiums zu ermöglichen. Gleichzeitig bietet die Konisation die Möglichkeit, präkanöse Läsionen zu behandeln und das Risiko einer weiteren Ausdehnung zu reduzieren.